Wir über uns

Votum Klima ist eine Plattform folgender luxemburgischer Nichtregierungsorganisationen:

Aide à l‘Enfance de l‘Inde, Action Solidarité Tiers Monde (ASTM), ATTAC Luxembourg, Bio-Lëtzebuerg, Caritas Luxembourg, Centre for Ecological Learning Luxembourg (CELL), Cercle de Coopération, Conférence Générale de la Jeunesse Luxembourgeoise (CGJL), Eglise Catholique à Luxembourg, etika, Eurosolar Lëtzebuerg, Fairtrade Lëtzebuerg, Frères des Hommes, Greenpeace Luxembourg, Kommission Justitia et Pax, Lëtzebuerger Velos-lnitiativ, Mouvement Ecologique, natur&ëmwelt, Orang Utan Help Lëtzebuerg, partage.lu, SOS Faim Luxembourg, UNICEF, Vegan Society Luxembourg.

Votum Klima ist aus der Überzeugung entstanden, dass Umweltschutzorganisationen, Entwicklungsorganisationen sowie Organisationen aus dem sozialen Bereich im Kampf gegen den Klimawandel gemeinsam handeln müssen. Seit 2009 setzen wir uns für die klima- und energiepolitische Kehrtwende Luxemburgs ein.

Luxemburg liegt mit etwa 18 Tonnen klimaschädigender Treibhausgase pro EinwohnerIn immer noch erheblich über den Treibhausgasemissionen moderner Gesellschaften und ist deutlich von dem entfernt, was aus Sicht des Klimaschutzes notwendig ist.

Je eher wir Klimaschutz als eine Chance für unsere Gesellschaft verstehen, umso leichter wird es sein, die gewaltige Klimaschutz-Aufgabe zu bewältigen und das Land auf eine Zukunft jenseits der fossilen Brennstoffe vorzubereiten.

Klimawandel: die größte Herausforderung, der sich die Menschheit derzeit stellen muss

Der Klimawandel betrifft die Existenz der gesamten Menschheit, ihre Gesundheit und Ernährung. Er vernichtet Äcker auf Dauer, lässt Wasser versiegen, Tiere und Pflanzen aussterben. Er verändert Ökosysteme, die sich in Zehntausenden von Jahren entwickelt haben.

Der Klimawandel trifft die Länder besonders hart, die am wenigsten zur globalen Erwärmung beigetragen haben: die Entwicklungsländer. Die Hauptverursacher – die westlichen Industriestaaten – müssen sich ihrer Verantwortung zu stellen und den Entwicklungsländern zu helfen.

Schon heute sind über 20 Millionen Menschen auf der Flucht, weil ihre Heimat durch den Klimawandel keine ausreichenden Lebensbedingungen mehr bietet. In den kommenden 30 Jahren ist mit vielen Hundert Millionen Flüchtlingen zu rechnen.

-> Link zum Bericht des Weltklimarates IPCC
Klimaänderung 2014: Synthesebericht des IPCC
http://de-ipcc.de/media/content/IPCC-AR5_SYR_barrierefrei.pdf


Klimaschutz: keine Zeit zu verlieren !

Seit Beginn der Industrialisierung ist die Temperatur auf der Erde durchschnittlich um 0,85 Grad Celsius gestiegen. Menschliches Handeln ist hierfür verantwortlich. Das massive Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl macht die Erde zum Treibhaus.

Die Prognose der führenden Klimaexperten: Wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen.

Mit dem Pariser Klimaschutz-Abkommen, das im April 2016 von mehr als 170 Staaten unterzeichnet wurde, hat sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet,den weltweiten Temperaturanstieg auf ein Niveau von „weit unter zwei Grad Celsius“ zu begrenzen bzw. „Anstrengungen zu unternehmen, einen Anstieg auf 1,5 Grad Celsius nicht zu überschreiten“.

Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts sollen die Treibhausgasemissionen auf null absinken. Faktisch bedeutet dies einen vollständigen Ausstieg aus fossilen Energien wie Kohle, Öl und Gas bis zum Jahr 2050.